RSC Vegesack e.V.

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Der RSC trauert um Gérard Rünzi

Am 7. Oktober ist unser langjähriger 1. Vorsitzender Gérard Rünzi unerwartet im Alter von 69 Jahren in Lienen verstorben.

Gérard kam in Fenain in Nordfrankreich zur Welt und zog Ende der 1950er mit seinen Eltern nach Duisburg. Dort machte er eine Ausbildung und nach der Bundeswehrzeit in Schwanewede seinen Abschluss zum Dipl. Ing. in Elektrotechnik und Energietechnik in Hannover. Als leidenschaftlicher Ausdauersportler lag ihm die Natur und Umwelt sehr an Herzen. Vielleicht war es genau diese Kombination, mit der er sich vor zwei Jahren seinen Lebenstraum erfüllte: Die Teilnahme am Iron Man in Südafrika.

Alle Vereinsmitglieder waren von der Nachricht über seinen plötzlichen Tod geschockt. Viele hatten noch das letztes Posting vom Training im Schwimmbad wenige Tage zuvor vor Augen - wie immer hatte Gérard dabei ein Lächeln im Gesicht. Wir kannten Gérard als einen Menschen, der immer höflich und freundlich war, bei Entscheidungen des Vereins Für und Wider mit bedacht abwog und allen neuen Ideen offen gegenüber stand.

Gérard, wie sehen uns auf der Tour de Ciel.

Gerard
(Foto: Kankel/Nord24)

facebook.com/gerard.runzi

OBKM - Ergebnisse nach dem 5. Rennen

02.10.2019 - Das Endergebnisse nach dem fünften Rennen der OBKM

Rennen 1 (PDF)
Rennen 2 (PDF)
Rennen 3 (PDF)

Rund um Bremen 2019

11.08.2019 - Sonntag, 9h, Parkplatz in Löhnhorst, Ecke Hauptstaße/Am Waldesrand, 16 Road bikes, Peter vom RSC erklärt die Route. In diesem Jahr kommen zur von Peter ins Leben gerufene "Runde um Bremen" Rennradfahrer vom TSV Uthlede, der RRG und eine Gruppe aus der Bremer City. Einen Tag zuvor wechselt noch Sonne, Regen, blauer Himmel, 30+ km/h Wind im Fünfminutentakt (das ist jetzt keine Floskel, sondern war tatsächlich so), aber heute ist die Temperatur bei 20 bis 23 Grad perfekt, als Bonus noch ein wunderbarer blauer Himmel. Die Strecke ist seit 2011 annähern gleich, nämlich um die Stadtgrenze von Bremen herum. Einige betiteln die Tour eher als "Weitläufig Rund um Bremen", denn um Bremen zu umrunden braucht es nicht 200 Kilometer, allerdings wäre das dann langweiliger und grauer.

Es geht über Grasberg, Fischerhude, über die A1 und A27 nach Achim und ab hier wird der Wind auch unfreundlich. Ein paar Kilometer nach der Weser ist Zeit für ein Gruppenfoto und das Bremen-City Quartett verabschiedet sich. Weiter Richtung Syke kommt das erste Etappenziel in Harpstedt in Sichtweite: Eisdiele. Einige Spagettieis, Cappucinos, jeder ein bis zwei Cola, Weizen ohne Alk, dann noch vier Mal umbestellen. Die nette Kellnerin bleibt souverän und jeder nimmt sich irgendwas vom Tablett. Kohle aufm Tisch. Peter hat nachher mehr im Klingelbeutel als auf der Rechnung steht, egal, der Rest kommt in die Spardose für 2020.

Wie sehr die Schenkeln bei 37 km/h gegen den Wind auch brennen, nach einer Pause ist es schlimmer. Ein paar Hügel weiter durch Ganderkesee und Hude sehen wir die ersten Schilder Berne und hier teilt sich die Gruppe. Ein Teil nimmt nach etwa 150 Kilometer die Fähre nach Farge und verpasst knapp das Tagesziel Rund um Bremen ;-) Die verbleibenden Fünf Freunde fahren über Elsfleth, Brake, Fähre Sandstedt und an der Weser entlang zurück. 192,34 Kilometer. Die noch fehlenden 7,66 wird Peter in der Routenplanung 2020 berücksichtigen.

Bilder

377 Kilometer

12.08.2019 - Eine kleine Deutschlandtour mit 200 km Gegenwind, hohen Temperaturen und guten Beinen ist gerockt. Zusammen mit Marc, der mich 54 km lang begleitet hat, bin ich um 4.45 Uhr aufgebrochen, um mich bei Dunkelheit durch das „radfreundliche“ Bremen zu wurschteln. Das war, neben der Gurkerei durch Hannover, der unschöne Teil der Reise. Bei Kilometer 170 ging es dann mit den Bergen los. Mein kleiner Rucksack hat weniger genervt als gedacht. Nach 250 km ließ dann glücklicherweise auch das Windgebläse deutlich nach, sodass die letzten 130 km fast die angenehmsten waren. In tiefster Dunkelheit bin ich dann noch über den Kyffhäuser geklettert, um 23 Uhr am Ziel meiner Tour zu sein. 377 km trennten mich da von Bremen. Ich saß mehr als 15 1/2 Stunden im Sattel, habe 12.000 cal verbraucht, 8 Liter Wasser getrunken und 9 Riegel, ein Salamibrötchen und eine Bockwurst verspeist. 3x 10 Minuten Pause haben zwischendurch zur Regeneration gereicht. Und ich war nicht am Limit. (Udo Schmidt)

Fotos

Training ohne Ballern

Training ohne Ballern

06.08.2019 - Mittwoch ist RSC-Training für alle, also auch für Gäste. Ab und zu laden wir auch zum "Training ohne Ballern" ein. Oft wird dann gefragt, wie weit und wie schnell ist denn "ohne Ballern". Gestern (ausnahmsweise nicht Mittwoch) war "ohne Ballern" 67 km und 32 km/h. Allerdings lag das daran, dass die 14 Rennradfahrern ein Tempo gefunden haben, bei dem alle mitkamen. Keiner blieb zurück und keiner fühlte sich am Ende wie nach einer 4.000er Bergetappe.

Völlig ok wäre es aber auch gewesen, wenn am Ende 50 km mit einem Schnitt von 27 km/h auf der Uhr gestanden hätten. Sinn des Trainings ist nämlich erstmal neue Leute kennenzulernen und in der Gruppe zu fahren - ob mit viel oder wenig Abstand, Windschatten und, wer mag, sich zwischendurch auch als KOM-Jäger zu versuchen. Übrigens: Keiner wird dazu genötigt vorne zu fahren. Und wenn die Beine mal nicht mitmachen wollen, kann jederzeit ausgestiegen werden.

Es gibt nur ein paar Selbstverständlichkeiten: Rennrad, Helm, entsprechende Klamotten, ausreichend Getränke dabei und, wer sagt 'ich komme' auch verlässlich kommt. 

In unserem Kalender, auf unserer Facebook-Seite und in der Bremer Rennrad Trainingsgruppe (auch Facebook) steht, wann wir zum Training "ohne Ballern" einladen.

Download GPX Route Hambergen-Worpswede
Download GPX Route Ohlenstedt-Hagen

Auch wenn du das Rennrad ganz neu für dich entdeckt hast und dich noch nicht fit fühlst, in einer Gruppe zu fahren, kannst du dich bei uns melden. Es findet sich immer einer, der dich gerne auf den ersten Kilometern ohne 'Zuschauer' begleitet und dir den einen oder anderen Tipp gibt. Dabei ist es auch egal, ob der Ausflug 20 oder 50 km weit ist und ob 15 oder 30 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit erreicht werden. Die Route ist in jedem Fall auf Straßen mit sehr wenig bis gar keinem Verkehr und gutem Asphalt.

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